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Wenn Sie sich für einen Selbsttest entschieden haben, dann planen Sie ruhig etwas mehr Zeit ein. Schweden hat nämlich noch viel mehr zu bieten. Klar, Städte wie Göteborg oder Stockholm sind ziemlich schön anzusehen und eigenen sich definitiv für einen Shopping-Trip mit ansprechendem Sightseeing-Programm - dennoch: Mich zieht es jedes Mal direkt zu uns in den Wald. Ich bin und bleibe eben eine Räubertochter. Mehr braucht es einfach nicht, um mich glücklich zu machen. Denke ich an Schweden, kommt mir neben der Luft natürlich auch die Natur mit einer unvergleichlich schönen Landschaft in den Sinn. Ein fast sagenhafter Mix aus scheinbar unheimlich groß wirkenden Wäldern, unzähligen Seen, etlichen Findlingen und wilden Wiesen. Dann und wann wird das Landschaftsbild mit dem typisch roten Schwedenhaus gekrönt, das natürlich unmittelbar an einem im Sommer tatsächlich blau glitzernden See liegt und nicht nur zum Angeln einlädt. Nach einem solchen Schwedenhaus kommt entweder ein anderes - oder aber, es kommt für lange, lange Zeit erst einmal nichts anderes als Wald.

Haben Sie dieses Bild vor Augen? Dann träumen Sie ruhig weiter! Im Übrigen quält mich schon wieder das Fernweh - da ist es durchaus beruhigend, zu wissen, dass die Tage bis zum nächsten Trip gezählt sind. Schließlich geht am 16. August der Schwedenbock auf… Kurz danach im September stehen dann erste Vorbereitungsarbeiten im Sinne der nahenden Elchjagd an, deren Auftakt jedes Jahr den zweiten Montag im Oktober datiert, jedenfalls bei uns in Südschweden. Zu wissen, dass es also nicht mehr allzu lange dauert, bis ich endlich wieder schwedischen Boden unter meinen Füßen spüren kann, macht es erträglicher, gelassen zu bleiben und nicht vom Fernweh gequält zu werden, während der Rest meiner Familie gerade den schönsten Bilderbuchsommer in Småland verbringt. Um sicherzugehen, dass Sie das richtige Bild vom Land der Länder haben, füge ich einige Bilder hinzu, mit denen man meine Schwedenliebe bestenfalls zumindest ansatzweise nachvollziehen kann.


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