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Jedes Frühjahr ist es wieder so weit, und in der Zeit vor dem ersten Mai gilt es, sich einen Überblick im Revier zu verschaffen. Steht der alte Bock aus dem letzten Jahr noch an derselben Stelle oder haben sich die Einstände etwas verschoben? Wer ist neu im Revier? Wie hat sich der gute Jährling aus dem letzten Jahr entwickelt? Möchte man all diese Fragen klären, so bedarf es der Zeit und des Wissens um das Revier. Fast noch wichtiger ist in dem Fall ein Spektiv, welches einen jedes Detail genau erkennen lässt. Für den Überblick ist zwar ein Fernglas ausreichend, doch um wichtige Details zu erkennen, ist ein Spektiv mit hoher Vergrößerung unerlässlich. Wir haben in diesem Frühjahr das MD 80 Z Spektiv von Minox genutzt, um ebendiese sonst verborgenen Details, insbesondere beim Rehwild, einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Natürlich ist ein Spektiv im Vergleich zu einem Fernglas sehr groß und schwer, doch dafür bekommt man auch auf große Entfernungen ein Bild, das zum Greifen nah erscheint.

Das Minox MD 80 Z lässt mit seiner stufenlosen Vergrößerung von 20- bis 60-fach keine Wünsche offen. Erst einmal möchte ich die technischen Daten des Spektivs vorstellen. Mit einer Höhe von knapp 14 cm und einer Breite von knapp 10 cm ist das Spektiv normal dimensioniert. Die erstaunlich kurze Länge von gerade einmal 38,5 cm ist jedoch bemerkenswert. Diese kurze Bauweise ist durch ein neues Prismensystem entstanden, das der Optikschmiede aus Wetzlar eine um 20 % kürzere Bauweise ermöglicht.


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