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Die Reichweite der 510 wird im „Netz“ sehr verschieden mit bis zu 700m angegeben. Im Vergleichstest war sie gegenüber etwa dem kleinsten Gerät von Pulsar, der XQ19 (Werksangabe: 680m „Man-Detection-Range“) mit dessen deutlich stärkeren Sensoren und Zoom-Einstellungen aber merklich im Nachteil.

Die Handhabung ist an sich einfach, auch wenn der Knopf zur Inbetriebnahme etwas umständlich länger gedrückt werden muss, zudem fährt das Gerät dann in rund 5 Sekunden hoch. Sehr nervig ist seine Objektivabdeckung, ein kleiner, gerne laut klappernder Hartplastikdeckel, dessen Haltebändchen sich ebenso gerne um alles Mögliche verheddert. Wie bei Flir kann man im ausgeschalteten Zustand eine kleine LED-Lampe zum Ausleuchten etwa des Hochsitzes nutzen.

Damwild auf ca. 60 m

Die Laufzeit des (leider) festverbauten Akkus ist ausdauernd und soll bis zu 8 Stunden halten, 6 konnten wir testen, danach gewann die Müdigkeit. Nach kurzer Zeit des Nichtbedienens fällt das Gerät automatisch in einen Ruhemodus, nach 10 Minuten schaltet es sich komplett aus. Leider lässt es sich nicht manuell oder halbautomatisch kalibrieren, wie es bei Pulsar wählbar ist. Werksseitig wird eine Garantie von 3 Jahren vergeben. Die Guide ist je nach Version und Anbieter in etwa für rund 2.400,- EUR zu haben und damit ein Konkurrent des kleinsten Pulsar-Vertreters. Mit etwas Glück, wie etwa derzeit in einer Aktion von Heistrüvers Jagd und Moden, ist es auch schon mal neu für 2.199 € zu haben und spätestens dann ein im Preis-Leistungsverhältnis durchaus in Betracht zu ziehendes Gerät.

In der Gesamtbetrachtung aller getesteten Geräte sehe ich nach wie vor Pulsar als marktführend an – aber wer weiß, wir haben noch mehrere Anfragen an weitere Hersteller gestellt, vielleicht erleben wir ja noch unser infrarotes Wunder!


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