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​Das Übergangsset

Text & Bilder Alena Steinbach

Die Übergangsjacke, zumindest jede Frau kennt sie. Das ist die Jacke, die Frau im Frühjahr und Herbst trägt, wenn es noch nicht ganz heiß oder kalt ist – ein Mittelding sozusagen. Oft gibt es diese Art von Jacken nur in weiblichen Haushalten, ich zitiere da gerne Mario Barth, Komiker: „Männer sagen sich: Draußen kalt, Jacke an. Draußen warm, Jacke aus.“ Kurz und schmerzlos, sozusagen.

Ich habe nun genau so eine Kombination ein paar Monate getragen. Eine Hose und Jacke von der Firma Swedteam. „Hamra Lady“ heißt die Modellbezeichnung, auch für die Männer gibt es eine Hamra-Ausführung.

Beide sind sehr, sehr leicht und angenehm, auch auf der direkten Haut, zu tragen. Gerade stürmische Herbsttage können der Kombination nichts anhaben, da sie winddicht ist. Bei einem Praxistest an der rauen Nordsee, kann ich das bestätigen. Kommt allerdings Starkregen dazu, sind sie ganz schnell pitschenass. Leichten Regen halten sowohl Hose, als auch Jacke spielend ab. Vor wenigen Tage wollte ich die Wasserempfindlichkeit testen und habe mich bewusst mit einem Rasensprenger nass gemacht – auch, so schnell man die Feuchtigkeit auf den Beinen merkt, so schnell ist sie auch wieder weg. Es dauert nur wenige Minuten bis der dünne Stoff wieder trocken ist. Für solche Fälle hat die Jacke auch eine Kapuze, die natürlich auch abnehmbar ist. Besonders gefallen hat mir die lange Jacke oder auch Parka. Mit 90 cm geht er weiter über die Nieren und das Gesäß hinaus und lässt weder Zug noch einen kalten Hintern bei Ansitzen zu.


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