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Ein paar Worte zu meiner Person

Wenn ich zurückschaue, sind es schon über zwei Jahre, die ich mit Alena zusammen arbeite und meine Artikel und Bilder in ihrem Magazin veröffentliche. Nun fanden wir beide, es sei an der Zeit, dass Sie erfahren, wer hinter dem Namen Ales Maxa steht und vor allem wollen wir mit diesem Artikel auf die Art und Weise von Erlegerfotos eingehen. Wie mache ich sie, worauf sollte ich achten und welche Einstellungen an meiner Kamera vornehmen. Aber fangen wir mit mir an. Ich komme aus dem Süden Tschechiens, genauer, aus der Stadt Jindřichův Hradec oder Neuhaus, wie es in deutscher Sprache heißen würde. Dank meiner Eltern habe ich sehr früh angefangen deutsch zu sprechen. Ich habe damals oft österreichische und bayrische Radiosender gehört, was mir bei dem Erlernen der Fremdsprache als sehr hilfreich erwies. Zur Jagd bin ich durch meine Verwandten, die Förster und Jäger waren, gekommen. Vieles habe ich damals bei meinem Onkel erlebt und gelernt, dieser war Direktor in der Forstverwaltung im Böhmerwald. Damals musste ich noch mit dem Fahrrad zum Ansitz fahren und habe Stunden damit verbracht mit meinem Fernglas alles Mögliche zu beobachten. Mit 15 habe ich dann meine Treiberkarriere begonnen. Im Jahre 1992 und mit 18 Jahren habe ich die Jagdprüfung abgelegt und mit den Kenntnissen von meinem Onkel und von all den Büchern, die ich gelesen habe, meine Laufbahn als Jäger gestartet. Seitdem bin ich Mitglied in einer Jagdgenossenschaft bei uns in Südböhmen. Nach dem Gymnasialabschluss war die BOKU Universität mein neues Zuhause und meine Diplomarbeit habe ich dem Damwild gewidmet, das in unserer Gegend sehr verbreitet ist.

Seit 2000 bin ich in meine alte Heimat zurückgekehrt. Dank unterschiedlichster und lustiger Zufälle konnte ich viele Jagdbekanntschaften knüpfen. Überall habe ich begeisterte Jäger getroffen, viele davon nenne ich heute gute Freunde. Mittlerweile jage ich wieder in dem Revier, in dem ich vor 30 Jahren nur mit dem Fernglas unterwegs war – hier haben wir besonders viel Damwild, noch vor ein paar Jahren habe ich das Gleiche auch über Schwarzwild sagen können. Leider hat sich diese Situation geändert und wir jagen nur noch einen Bruchteil von unserer damaligen Strecke. Auch der Bestand von Rehen ist stark gesunken. Weiter habe ich das große Glück, einen Begehungsschein in einem Truppenübungsplatz zu haben. Dort ist eine hervorragende Rotwildpopulation zu verzeichnen. Zudem habe ich dank meinen Freunden und Kontakten zahlreiche weitere Jagdmöglichkeiten in verschiedenen Revieren Tschechiens. Ich nehme es aber nicht als selbstverständlich und bin dankbar für so viel Glück. Vor drei Jahren habe ich zum ersten Mal meinen Sohn mit zur Jagd genommen, seitdem begleitet er mich so oft er kann. Ich weiß nicht, ob er sich einmal dazu entscheidet, auch Jäger zu werden, dies soll aber auch allein seine Entscheidung bleiben. Seit geraumer Zeit helfe ich Jagdfreunden ihre Träume zu realisieren. So erlebe ich oft eine viel spannendere Pirsch mit meinen Freunden, als bei meiner eigenen.

Die Jagd kombiniere ich mit meinem anderen Hobby, der Fotografie. Ich fotografiere meistens mit meiner Nikon D7100. Obwohl diese Kamera nicht gerade klein ist, trage ich sie immer im Rucksack mit. Mit dabei ist auch immer eine kleine Nikon Kompaktkamera, wenn es mit den Fotos einmal schnell gehen muss...

Ich versuche immer die Kombination aus jagdlicher Atmosphäre und Brauchtum einzufangen – einfach die magischen Momente festzuhalten. Wie ich das genau mache? Das möchte ich Ihnen jetzt mit Hilfe von meinen Fotos erklären. Bitte beachten Sie, ich bin kein Profi, nur ein Liebhaber, der mit Ihnen seine Erfahrungen und Ideen teilen möchte.


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