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Als ich die Anfrage zum Test dieser schmucken Kombination erhielt, sagte ich ohne zu zögern zu! Schließlich war eine Steyr-Mannlicher M im Kaliber 7x64 meine erste, eigene Langwaffe, mit der ich meine ersten Jagdjahre verbrachte, einige Stücke erlegen konnte und die mir mit ihrem schönen Schloßgang in Erinnerung geblieben ist…

Nun bin ich seit vielen Jahren ein „überzeugter“ Nutzer diverser Blaser R 93, da die Jagdwaffen in meiner Sicht und meinem Gebrauch mehr und mehr zu „Arbeitsgeräten“ geworden sind, die nicht schön sein müssen, sondern effektiv und sauber, und zudem sicher ihren Job versehen müssen.

Gerade da könnte die SM 12 für mich einen echten Brückenschlag darstellen, vereint sie doch, nach Bewerbung in der Presse und im Internet, einen Handspanner mit zusätzlicher „Sicherheits-Entspannung“; den bewährten, schönen Schloßgang; ein äußerst gefälliges Äußeres sowie die allseits und meiner Einschätzung nach unumstrittene Präzision einer Markenbüchse.

Der erste Eindruck

Ist das ein schönes Gewehr!

Ein schmucker, ansprechend gemaserter Walnussbaumschaft mit bayrischer Backe und Doppelfalz, eine extrem schön gearbeitete Schuppenfischhaut, ein mattierter, äußerlich „gedrehter“ (nicht kannelierter) Lauf und ein ebenso mattiertes, herausnehmbares (4-Schuss-) Kunststoff-Magazin, alles sauber gearbeitet und ohne scharfe Kanten in den ebenso mit Kunststoff ausgekleideten Magazinschacht übergehend, ein „vergoldeter“ Aluabzug (Feinabzug, oder mit Rückstecher), eine schmale, gut an die Schulter gleitende Gummi-Schaftkappe, sowie sauber sitzende, recht breit dimensionierte Riemenbügel.

Ebenso auffällig und stimmig: Die Flüchtig-Visierung! Ohne die Waffe bis dato getestet oder eingeschossen zu haben, springt die Kombination aus grün gerahmter, weiß unterlegter Kimme und rotem Leuchtkorn ins Gesicht und fordert geradezu das Training mit offener Visierung auf den laufenden Keiler heraus!


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