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Das erste Handling entspricht dem ersten Eindruck: Extrem führig, ein „guter Grip“ dank sauberster Schuppenfischhaut; ein schmaler, gut in der Hand liegender Vorderschaft und eine „unaufdringliche“ Backe am Hinterschaft, die den Kopf an den Schaft und zum Zielfernrohr, bzw. der offenen Visierung führt.

Zum Schießstand

Da die Waffe in dem für mich eher „ungewohnten“ (da ungenutzten) Kaliber .30-06 geliefert wurde, wir in NRW gehalten sind bleifreie Munition zu verwenden, und ich von der Firma AKAH eine Packung, der aus meiner Sicht sehr bewährten Lapua Naturalis (11 g, 170 grs) erhielt, sollte die Büchse auch damit eingeschossen werden. Das 4-Schuss-Magazin ist schnell und unkompliziert per seitlicher Entriegelung aus dem Magazinschacht entnommen und ebenso schnell befüllt und wieder eingeführt. Der Repetiervorgang geht (da ich den Geradezug der R 93 gewöhnt bin) zügig, aber nicht allzu flüssig vonstatten. Das Einrepetieren der Patrone geschieht fühlbar und hörbar „stramm“. Ich denke, hier wird durch den nun anstehenden, häufigeren Gebrauch und angepassten Bewegungsablauf eine deutliche Verbesserung eintreten.

Ich muss zugeben, dass mich der nicht so sanfte Schloßgang enttäuscht hat, da war ich von meinem altgedienten Steyr M deutlich Besseres gewohnt. Mit etwas Geschick gelingt es dann, nach einiger Übung, leise, aber nicht lautlos, die Patrone ins Patronenlager zu repetieren. Die verbauten Kunststoffteile sind wohl der Grund dafür, dass es eben nicht lautlos vonstattengeht, schade... Wenn man den einschlägigen Foren folgt, findet man schnell genau diese Kritikpunkte: Plaste, die nicht sauber mit dem Holz (Schaft) verbaut werden kann, zudem bruchanfällig ist, und ggf. zu den geschilderten „Geräuschen“ beiträgt. Alles Mankos, die man übrigens auch immer wieder der R 93 oder R 8 vorgeworfen hat.


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