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Na endlich! Die Vorfreude war riesig, da lag sie nun vor mir und war bereit mir neue Jagderlebnisse zu bescheren: Die Rede ist von der Liemke Keiler-19 PRO Wärmebildoptik. Diese fällt mit vom Hersteller veranschlagten 2.649,00 € nicht gerade günstig aus, doch wer billig kauft, kauft bekanntlich oft zweimal. Schon letztes Jahr haben wir in der Revoluzzer-Serie verschiedene Wärmebildkameras getestet. In der letzten Ausgabe haben wir das Handyansteckgerät „Seek Thermal“ unter die Lupe genommen. Nun geht es mit einer ganz andere Preis/Leistungsklasse im Wärmebildbereich weiter.

Geliefert wurden meine neuen „Augen“ mit: Objektivschutz aus Gummi (fest verbaut), Halsriemen, Handgelenksriemen, einem Ladegerät sowie Kabel zur Verbindung mit dem Fernseher und einer dünnen Schutzhülle, allerdings nicht ausreichend, wenn man eine gute Polsterung haben möchte.

Wie der Name der Optik schon vermuten lässt, besitzt sie eine Linsengröße von 19 mm und ist somit eher für den Einsatz auf kürzere Beobachtungsdistanzen, etwa in einem Waldrevier konzipiert. Ihre Reichweite zur Entdeckung eines Menschen im freien Feld beträgt unter optimalen Bedingungen, sprich: Kein Nebel, starker Regen oder Bewuchs, ca. 250 m.

Sie bringt ein Gewicht von ca. 400 g auf die Küchenwage, dank ihrer Größe und Form von 60x60x160 mm passt sie bequem in eine Hand und ist dabei sehr griffig. Das Gehäuse erinnert stark an die Konkurrenzmodelle von FLIR und Guide. Die Knöpfe sind einfach und groß genug, um sie auch bei Minusgraden oder mit Handschuhen bedienen zu können.


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