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Blaser wirbt bei diesen Produkten mit der sogenannten CCC Mehrschichtvergütung (Contrast and Colour Corrective Coating). Diese soll dafür sorgen, dass die Abbildung, also das was wir sehen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen einwandfrei ist. Zumindest konnte ich bei einer Morgenpirsch, bei der leichter Tau stellenweise zu Nebelfeldern wurde, einwandfrei gucken und auch in diesen Rehe ausmachen.

Nun bietet sich so ein kleines und leichtes Binokular nicht nur zum Pirschen an, sondern auch dafür, mit in den Urlaub genommen zu werden. Das Fernglas kommt mit einer äußerst stabilen und harten Hülle, bei der es schon mit dem Teufel zugehen müsste, wenn da was passiert. So haben wir uns vor vier Wochen dazu entschlossen, das Glas auch mit nach Portugal zu nehmen um dort besser Delphine beobachten oder die Aussicht von hohen Bergen detaillierter genießen zu können. Auch Adler konnten wir so auf herangezoomte Distanz brillant beobachten. Sogar ein heimlicher und naher Blick in die Storchennester der je nach Kolonie bis zu 30 Brutpaare war möglich. Auch der Wechsel zwischen meinem Freund als Brillenträger und mir als Nichtträger war kein Problem. Die dreistufige Augenmuschelverstellung ging problemlos und bot beiden das gleiche Bild.

Gerade für Urlaube, ob nun jagdlicher oder, wie wir immer sagen, ziviler Natur, ist ein kleines Glas ideal. Vor allem dann, wenn man viel pirscht ist jedes Gramm zu viel lästig und wandelt sich spätestens nach einigen Kilometern zu einem Kilogramm um. Wenn es mal schnell mit dem Gucken oder Ansprechen gehen muss, ist die Fischhautstruktur an den Bedienelementen ideal. Das Glas ist dadurch griffig und somit ein Abrutschen oder zu schnelles Drehen nahezu unmöglich. Damit nicht jedes Staubkorn oder jeder Regentropfen auf den äußeren Linsen haften bleibt und das Bild somit verschmiert oder verschwommen wiedergibt, sind diese Linsen mit einer SLP Vergütung (Smart Lens Protection) beschichtet.


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