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Wir entschieden uns, an Ort und Stelle aufzubrechen. Steffi, die uns am nächsten im Revier saß, bot an, uns beim Bergen zu helfen. Dieses Angebot nahmen wir sehr gerne an und so hatten wir den etwa 60 kg aufgebrochenen Keiler schnell versorgt. Die anderen Mädels wurden eingesammelt und zurück ging unsere Fahrt in unser Domizil. Glücklich und vollkommen durchgeschwitzt entschieden Alena und ich uns aus Gründen der guten Erziehung (und der Gesundheit) für eine schnelle Dusche vor dem Frühstück. Die drei anderen Grazien erwarteten uns bereits mit frischen Rührei, Brötchen und anderen Schlemmereien. Einstimmig entschieden wir, nun zum sicher hundertstem Mal, dass es uns hätte sehr viel schlechter treffen können und dass wir auf jeden Fall wieder kommen werden.

Nach einem erholsamen Vormittagsschläfchen entschieden wir uns zum Besuch des Ferropolis, ein Museum und Veranstaltungsort in unmittelbarer Nähe zum Revier. Hier sind sowohl Bergbaugeräte als auch Skelettteile eines Waldelefanten zu besichtigen. Ein lohnenswerter Ausflug.

Vor dem Abendansitz grillten wir mitgebrachten Wildschweinnacken sowie marinierte Scheiben aus der Rehkeule. Ein kulinarisches Highlight dieser Tage. Die umliegenden Nachbarn hatten schon Wind geholt und so brachten wir Ihnen nur zu gern etwas von unserem fertigen Grillgut zum Probieren. Sie waren begeistert und teilten mit, dass Sie sich nicht hatten vorstellen können, das Wild vom Grill so gut schmecken kann. Gern geschehen!


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