Werden verletzte oder verwaiste Wildtiere aufgefunden, kann eine Wildtierauffangstation helfen. Es empfiehlt sich also, vorab zu klären, wo solche in der Umgebung zu finden sind und wie im Ernstfall schnell mit ihnen in Kontakt getreten werden kann. Eine kartographische Auflistung findet man hier:

http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/artenschutz/01946.html

Hunde können die Suche unterstützen. Kitze haben von Natur aus keine oder kaum Witterung. Dies schützt sie vor Fressfeinden, macht jedoch auch die Suche für Hunde sehr schwer. Eine Vergrämung des Schlages findet durch die Hunde und die Helfer auf jeden Fall statt, so dass nicht gefundene Kitze oft nach der Absuche durch die Ricken aus dem Schlag geführt werden und erwachsene Stücke ihn aufgrund der Störung einige Tage meiden.

Zur weiteren Vergrämung können nach dem Absuchen noch einfach zu errichtende Scheuchen im Grünland platziert werden. Hierzu einfach ein Stück Dachlatte auf einem unten angespitzten Besenstil o.ä. befestigen, mit einer blauen Mülltüte (Wild kann die Farbe blau erkennen) überziehen und in die Erde stecken. Zur Abwechslung funktionieren auch leere Konservendosen, Flatterbänder und Knistertüten, die als Windspiel wirken sollen, ebenso wie Radios. Die Anzahl der Scheuchen richtet sich natürlich nach der Größe des Schlages.

Weitere Möglichkeiten einer Wildscheuche bzw. Vergrämung sind das Anbringen von entsprechenden käuflich zu erwerbenden Vergrämungsmitteln und blinkenden Lichtern. In der Praxis haben sich auch optisch-akustische Wildwarner bewährt. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen im Internet zu bestellen, beispielsweise diese hier:

Rehkitz-Retter: https://www.naturtech-oberland.de/produkt/kr01-power/

Diverse Variationen: https://www.wild-rettung.de/shop/

Wildscheuche (Seite 4 der Liste): https://www.fischer-reviereinrichtungen.de/fileadmin//user_upload/PDF/Fischer_Revier_Preisliste.pdf


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