Abschließend noch einige lokale Beispiele für Hilfe auch aus der Luft:

Für den Raum Gera: https://www.rehkitzrettung-gera.de/

Im Raum Goslar finden Landwirte hier Freiwillige, die gern beim Finden helfen: https://www.rehkitzrettung-goslar.de/infos-f%C3%BCr-landwirte/

Auch das Osnabrücker Land bietet Hilfe: https://www.rehkitzrettung.eu/

Inzwischen haben sich bundesweit mehrere Jägerschaften Rettungsdrohnen angeschafft und stellen sie lokal zur Verfügung. Die Helfer dort sind meist hoch engagiert und nehmen manchmal weite Fahrten auf sich, um auch außerhalb der eigenen Gruppe zu helfen. Es lohnt sich also, nach solchen zu fahnden, wenn die eigene Kreisgruppe (noch) keine Drohne hat – und einem selbst darf so etwas gerne mal eine Jagdeinladung als Geste wert sein! Ein Beispiel für eine lokale Drohne der Jägerschaft wäre z.B. die aus dem bayrischen Marktheidenfeld: http://www.bjv-marktheidenfeld.de/aktivit%C3%A4ten/rehkitzrettung/ Inzwischen funktionieren auch Vernetzungen und Aufrufe in den sozialen Medien recht gut, etwa über Facebook: in den dortigen Jagdgruppen kann nach Tipps und Kontakten gefragt werden, in lokalen Gruppen nach Helfern – übrigens auch mal für einen Müllsammeltag im Revier - aus dem Kreise der Nichtjäger. Und schon hat man nebenbei auch etwas für die Öffentlichkeitsarbeit getan!

Ich hoffe, diese Tipps helfen ein Wenig weiter. Oft fehlt in den betroffenen Revieren der erste Schritt, um die Organisationsmühen auf sich zu nehmen – es wäre schön, wenn der ein oder andere Jungjäger, der sich vielleicht etwas besser mit dem Internet und anderen Techniken auskennt als die etablierte Jägerschaft, sich nun motiviert fühlt und sich für „sein“ Revier oder seine Umgebung informiert und sein Wissen und seine Hilfe zur Verfügung stellt. Denn jedes einzelnes gerettete Stück vermeidet enormes Tierleid und bereitet den Findern große Freude – also: Gutes Gelingen!


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