Im Dezember 2021 brachte die Firma KAHLES zwei Wärmebildkameras auf dem Markt.

Das HELIA TI 35, für ein sicheres Ansprechen mit hoher Detailauflösung bei einem Sehfeld von 19 m auf 100 m und das HELIA TI 25, für ein schnelles Auffinden mit einem 26 m auf 100 m großen Sehfeld.

Mir stellte sich als erstes die Frage:

Hat KAHLES einen Nutzen davongezogen, dass es nun schon einige Wärmebildkameras auf dem Markt gibt und deren Stärken und Schwächen der vielen Funktionen mit in die Entwicklung einbezogen, oder gibt es anfängliche Schwierigkeiten, da es die ersten Wärmebildkameras der Firma sind? Um dies zu beantworten, testete ich ausgiebig das HELIA TI mit der 35 mm großen Blende für 2.500 €, da ich vor allem in dieser Jahreszeit eher im Wald jage und dort nicht so ein großes Sehfeld benötige, wie draußen auf dem Feld.

Die Wärmebildkamera, die mit nur zwei Tasten auskommt, wird in einem weißen Karton geliefert, in dem ein Objektivschutzdeckel, ein Trageriemen mit Schnellverschluss, eine Neopren-Schutzhülle und ein USB-C-Ladekabel inkludiert sind. Zudem bekommt man 3 Jahre Garantie. Beim Öffnen des Kartons fiel mir die tolle Optik der Kamera, mit einem Gewicht von 430 g, direkt ins Auge: schwarz, braun und orange - tolle Farben für die Jagd. Die Optik spielt natürlich nur eine minimale Rolle, aber es ist doch ein i-Tüpfelchen, wenn die Ausrüstung auch noch schön aussieht.

Da noch Schnee lag und die Sauen sehr aktiv waren, wollte ich am Abend natürlich gleich raus, um die Wärmebildkamera zu testen und lud sie mit dem mitgelieferten Kabel auf. Die Wärmebildkamera hat eine Funktionstemperatur von -20 - +50° Celsius. Zum Glück waren es bei mir nur -5° C. Um zu beurteilen, wie intuitiv die Handhabung wirklich ist, beschäftigte ich mich vorab nicht mit den Funktionen, sondern machte nur den Trageriemen und den Objektivdeckel an die Kamera, schnappte mein Gewehr, meinen Hund und fuhr ins Revier.


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