Ich hatte Kontakt zu verschiedenen Anbietern und habe mich letztendlich für den entschieden, der mir am ehrlichsten meine Fragen beantwortet bzw. auch verstanden hat, dass es hier nicht nur rein um den Verkauf eines Abschusses geht, sondern ein Jagderlebnis in einem anderen Land mit passenden Rahmenbedingungen. Mit Florian Erhart (Floba Jagdreisen) habe ich dann mehrfach telefoniert und wir konnten so die Erwartungen bzw. Wünsche besprechen.

Hier hatte ich immer das Gefühl, dass der zufriedene Kunde/Jäger das Ziel ist. Perfekt war hier zudem, dass sich das Jagdgebiet quasi direkt an der Küstenstraße und somit direkt im Feriengebiet befindet. Also gab es auch die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Ferienwohnungen zu wählen. Entschieden haben wir uns schlussendlich für ein Ferienhaus mit mehreren Apartments und einem schönen Außenpool. Die passende Unterkunft war somit gefunden. Nun galt es nur noch mit Hilfe der Erfahrungen von Florian Erhart sich für die passendste Jagdmöglichkeit zu entscheiden.

Wie oben im Text schon beschrieben, gab es verschiedene Optionen. Tatsächlich ist es landschaftlich so abwechslungsreich, dass sich rechts von der Straße das sehr felsige Küstengebiet mit dem perfekten Einstand für Muffelwild befindet und linksseitig geht es dann nochmal sehr steil auf ca. 1000 Höhenmeter. Dort findet man dann ein ideales Habitat für Gamswild. Fährt man noch ein paar Kilometer ins Landesinnere, werden die Wälder sehr dicht und auch das Rotwild hat einen optimalen Lebensraum. Das heißt innerhalb von wenigen Kilometern von Küste zu Hochland/Gebirge. Für mich als gebürtigen Flachlandtiroler schon eine sehr beeindruckende Kulisse.

Mein Ziel bei einer Jagdreise ist es, das heimische Wild auch dort zu bejagen, wo es seinen Lebensraum hat. Möglichst so zu jagen, wie es vor Ort auch praktiziert wird und dabei waidgerecht und „echt“ zum Jagderfolg zu kommen. Als Ergebnis der Vorgespräche kam heraus, dass die Pirsch auf den Muffelwidder für mich das passende Jagderlebnis sein könnte. Und ja es war genau die richtige Wahl, so viel nehme ich schon mal vorweg.

Wie man nun generell zu Jagdreisen steht, oder ob sie überhaupt für jemanden infrage kommen, das muss natürlich jeder für sich selbst beantworten. Auch ich hatte vor zehn Jahren noch eine andere Einstellung dazu, aber so richtig mitreden kann man halt nur, wenn man selbst mal eine gemacht hat. Fakt ist, man muss für sich persönlich genau das richtige Jagderlebnis finden. Wir Jäger sind teils sehr verschieden und haben auch verschiedenste Ansprüche. Was für den einen unvorstellbar ist, ist für den anderen die Wunschvorstellung. Wir tun dabei gut, nicht andere zu bewerten, sondern nur auf uns zu schauen. Vielleicht sorgt auch dieser Artikel dafür, das ein oder andere Interesse zu wecken.


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