Liebe Leserinnen und Leser,

Sie sehen es direkt, dieses Mal sieht das Editorial etwas anders aus. Wir haben, wie bereits im letzten Jahr, eine fünfminütige Umfrage erstellt und möchten Sie bitten, an dieser teilzunehmen. Auch dieses Mal haben wir natürlich wieder Preise, die unter allen Teilnehmern, die sich am Ende registrieren, verlosen werden. Also Hauptgewinn gibt es die Fenix 5 von Garmin und zusätzlich noch drei Vierbeinschießstöcke zu gewinnen.

Ein ganz anderes Thema: Nach dem Auffinden mehrerer an der Afrikanischen Schweinepest verendeten Wildschweine in Belgien, wurden am 27.9.2018 Änderungen des Jagdgesetzes bzgl. des Umgangs im Seuchenfall zugestimmt. Die Bedrohung, der für Schweine tödlich verlaufenden Krankheit, kommt immer näher und nun wurde unter anderem über Aufwandsentschädigungen für Pächter und Begeher gesprochen. Zusätzliche Ansitzzeiten sollen mit bis zu 100 Euro vergütet werden. Das Aufsuchen verendeter Wildschweine kann mit bis zu 50 Euro pro Person entschädigt werden. Wie das alles in der Praxis aussehen soll, ist mir ein Rätsel. Wer will das kontrollieren, was sind "zusätzliche Ansitze"? Wie so oft wurden politische Entscheidungen getroffen, die in der Praxis nicht umzusetzen sind. Ganz davon abgesehen, dass bei hohen Abschussprämien keiner mehr auf Mutterschutz achten wird. Nun mag man sagen, das ist im Seuchenfall unwichtig und zu vernachlässigen. Das sehe ich aber anders. Das einzig Sinnvolle wäre es, zumindest in der momentanen Situation, die Bejagung mit Vorsatzgeräten zu erlauben, sodass man efektiver, sowohl zeitlich als auch stückmäßig, jagen kann und vor allem weiß, worauf man schießt.

Hoffen wir, dass uns das alles erspart bleibt und ganz voran vor allem unserem Schwarzwild.

Ein herzliches Waidmannsheil Ihre Alena Steinbach


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