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Wie erreichen wir Jäger ein „besseres“ Bild in der Öffentlichkeit?

Vielen Menschen folgen beim Begriff Jagd noch einem alten Klischee. Da wird gedacht, dass das ein Luxushobby für eine blutrünstige Elite ist. Die Bedeutung der Jagd für den Naturschutz und den Erhalt der Artenvielfalt ist kaum bekannt. Gäbe es keinerlei Jagd mehr, würde die Biodiversität darunter enorm leiden. Diesen Aspekt sollte die Jägerschaft selbst auch stärker nach vorne stellen.

Wie stehen Sie zu den Rechten der Jäger gegenüber der freizeitsuchenden Bevölkerung, die kostenlos unsere Reviere mit den größten Ansprüchen nutzt?

Jäger mit einem eigenen Revier haben ja oft ein besonderes Verantwortungsgefühl für ihren Flecken Natur. Wir brauchen sie für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts. Nicht zuletzt, weil eine „Verstaatlichung“ dieser Aufgaben aus meiner Sicht keine Alternative ist. Wir brauchen hier einen fairen Ausgleich der Interessen.

Was war/ist für Sie persönlich am schwierigsten bei der Ausbildung zum Jagdschein?

Der Lernaufwand für den Jagdschein ist kaum zu vergleich mit den anderen Prüfungen, die ich zuletzt gemacht hatte, also etwa dem Sportbootführerschein. Es hat allein eine kleine Weile gedauert, bis ich beim Schießen der Tontauben erste Treffer erzielt habe.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Christian Lindner bedanken und wünsche ihm für die kommende Zeit vor der Wahl und die folgende Zeit danach alles Gute!

Es ist unsere Pflicht konstruktiv bei der Zukunft der Jagd mitzugestalten und uns einzubringen. Jeder in dem Maße, wie er es kann. Was auf alle Fälle aber jeder kann, ist wählen zu gehen!


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