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Wer nicht immer alles schwarz sehen möchte, kann der Waffe auch einen Silberton verleihen, gegen Aufpreis versteht sich. Zurück zum Verschlusssystem. Benelli arbeitet hier mit einem innovativen Kippblockverschluss, wobei der Kippblock beim Verschließen in eine Aussparung des Monoblocks greift und komplett formschlüssig oben und unten verriegelt, wie ein Artilleriegeschütz. Zwei kleinere Verschlussbolzen sorgen dabei dafür, dass kein ungewolltes Öffnen der Waffe möglich ist. Das bedeutet weiter - vereinfacht gesagt - dass der aus Stahl gefertigte Block und nicht die Basküle als Stoßboden dient und somit auch bei der Basküle mit Aluminium gearbeitet werden kann. Die Basküle ist so schlicht gehalten, wie es der Farbe schwarz hinterhergesagt wird. Lediglich die Bezeichnung der Waffe findet sich dort in weiß eingraviert wieder.

Die Sicherung ist von anderen Bockflinten bekannt und somit einfach zu verinnerlichen. Der Schieber ist in nach hinten geschobener Position gesichert, dies wird durch ein „S“ verdeutlicht. Heißt also, wenn ich ihn nach vorne schiebe: Uffpasse, Feuer frei. Gleichzeitig wird über diesen Schieber der Lauf für den ersten Schuss ausgewählt.

Beim Schaftholz wurde sich beim Walnussbaum bedient, in geölter Form ein echter Hingucker. Wie schon vorher erwähnt, ziert den Schaftrücken eine schwarze Elastomereinlage, welche besonders angenehm für die Punkte im Gesicht sind, die mit der Waffe in Berührung kommen. Viel mehr Aufmerksamkeit sollte man allerdings dem Dämpfungssystem „Progressiv Comfort“ schenken, welches zwar nichts Neues aus dem Hause Benelli ist, aber auch hier für minimalen Rückstoß sorgt.


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