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„Die ist aber schön und schlank“, „ ...und dieses tolle Braun!“, „Darf ich die mal halten?“, „Mensch, ist die leicht, tritt die nicht?“. Nein, die Rede ist nicht von mir, wie Sie sicher festgestellt haben. Es geht um die Benelli 828U, die im Jahr 2016 von der italienischen Firma vorgestellt wurde. Es ist deren erste Bockflinte, ist man dort doch sonst eher bekannt für die schnellen und vor allem vielen Schüsse – für Selbstladeflinten nämlich. Eine schöne Waffe, da gibt es für mich nichts zu diskutieren. Das dunkle Holz, versehen mit schwarzen Elementen, die sich durch die Waffe ziehen, sieht edel und hochwertig aus. Doch eine schöne Fassade steht nicht immer für einen brauchbaren Inhalt – das musste getestet werden!

Im Sommer letzten Jahrs dann besuchte ich zusammen mit meiner besseren Hälfte einen wirklich schönen Jagdparcours in Nordrhein-Westfalen. Wir waren einige Meter steil bergauf gefahren, um am Ende in ein Loch zu gucken, von wo aus wir auf die verschiedensten Tontauben schießen konnten. Die Wurfmaschinen waren nicht zu sehen, nur die Tauben sah man von sich weg oder auf einen zu fliegen. Mal steil von rechts oben, mal langsam sinkend nach links. Es waren leichte, aber auch anspruchsvolle orangene Ziele von verschiedensten Standpositionen dabei – hier konnten sich Anfänger und Profis austoben. Ich bin ein großer Fan von „was ich kenne, mag und kann ich.“ So habe ich natürlich meine Lieblingsbüchse und –flinte, auf die Verlass ist und die ich blind bedienen kann. Nun sollte ich an diesem Tag die Benelli schießen und das nach einer wirklich langen Übungspause – großartig, das konnte ja was werden.


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