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Schon in der letzten Ausgabe haben wir uns mit einem kleinen Glas für die Pirsch beschäftigt. Dieses Mal geht es um das Leica Ultravid 7x42 HD-Plus. Das kleine Glas aus Wetzlar bringt gerade einmal gute 800 g - mit Riemen - auf die Küchenwaage und wiegt somit weniger als der Halsschmuck vieler Frauen. Gerade bei der Pirsch, ob nun in Deutschland oder im Ausland, ist das Gewicht ein wichtiger Punkt. Je weniger, desto besser und je unbemerkter, desto beweglicher. Im Idealfall fühlt es sich an wie das vielen bekannte „Brille auf dem Kopf-Szenario“. Ab und an eine leichte Panikattacke, weil Sie denken, es sei verloren gegangen oder liegen gelassen worden, dabei baumelt es die ganze Zeit am eigenen Hals. Apropos baumeln, gerade für Pirschgläser empfehle ich Rucksacktrageriemen, damit verhindern Sie, dass das Glas bei jedem Schritt auf den flachen - oder gewölbten - Bauch schlägt. Auch in gebückter oder krabbelnder Fortbewegungsart kann es so nicht zur Stolperfalle werden. Den sogenannten Sporttrageriemen gibt es ebenfalls bei Leica zu erwerben.

Doch zurück zum Glas, welches mich seit letztem November begleitet. Sicher hatte es erst einmal zwei Monate Pause, im November und Dezember brauchte ich meist nur ein kleines und leichtes Zielfernrohr... Doch schon im Januar fand es einen dauerhaften Platz in meinem Auto. Es passt aufgrund seines schlanken Fußes perfekt in die Fahrertür und so war ich blitzschnell, wenn ich bei der Fahrt durch das Revier meines Freundes ein Reh, Fuchs oder entlaufenen Hund entdeckt habe. Die Fokussierung erfolgt schnell und einfach, aber dennoch mit so viel Druck, dass man nicht immerzu überdreht und lange für das genaue Scharfstellen braucht. Die fischhautähnliche Struktur vereinfacht diesen Vorgang enorm.


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