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Inzwischen sind Jonny, der Hund und die Beste auch angekommen. Das Tier wird versorgt und Jonny und ich heben, schieben und zerren das 200 kg Tier auf die Pritsche. Der Rücken des alten Mannes quittiert. Gkherson macht noch den Papierkram, denn die Bürokraten dieser Welt wollen auch hier in der Einöde bedient werden.

Ich bin entspannt und glücklich. Der erste Schuss und alles ist gut gegangen. Lasst uns mal sehen was der Tag noch bringt. Jetzt teilen sich die Pritsche Gkherson, Leyla der Oryx und ich. Es wird eng.

Wir fahren weiter.

Jeder Pirschgang dauert mindestens zwanzig Minuten bis hin zu einer dreiviertel Stunde. Wir müssen ein paar Gelegenheiten aus den unterschiedlichsten Gründen verstreichen lassen. Zu weit, schlechter Wind, falsches Stück usw. Um ca. 14:00 Uhr ist es wieder soweit. Wir sind an den Rand einer Pfanne gepirscht und beobachten eine Gruppe Oryx. Die offene Fläche erstreckt sich etwa einen oder zwei Kilometer und die Tiere stehen etwa 200 Meter entfernt. Ich werde in der Folgewoche auch lernen müssen, dass richtig kurze Schüsse hier eher die Ausnahme sind.

Die Temperatur, die Höhe und die niedrige Gangart fordern langsam ihren Tribut. Ich bin, wie man so sagt, platt und muss erst einmal ein paar Minuten verschnaufen.


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