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Weiter sollte die Jacke leicht sein und genügend Bewegungsfreiheit besitzen, jede erdenkliche Situation ohne zu behindern zu meistern. Taschen zum Verstauen der nötigen Gebrauchsgegenstände sind ebenso wichtig, wie eine grelle und unübersehbare Farbe. Hiermit sind Warnfarben gemeint, die einen für Mitjäger auf weite Distanzen und im tiefsten Gestrüpp sichtbar machen. Natürlich soll die Jacke nicht gefüttert sein, vielmehr soll sie eine leichte und robuste Außenschicht haben. Auf der Suche nach einer solchen Jacke fiel uns die Stretch Shell Jacke von Pinewood in die Hände. Nach einigen ernüchternden Erfahrungen mit anderen Jacken, welche die oben genannten Eigenschaften immer mindestens in einem Punkt nicht erfüllten, waren wir gespannt was diese Jacke zu bieten hatte. Auf den ersten Eindruck hin, gefiel sie sehr gut. Das leichte und glatte Außenmaterial mit dem sehr gut gelungenen und farblich kräftigen APG Orange Blaze Tarndruck wirkte überzeugend.

Die Jacke ist innen mit einem leichten Meshgewebe versehen, welches die Feuchtigkeit noch besser weiterleiten soll. Die Wasserbeständigkeit liegt bei einer Wassersäule von 5000 mm und die Atmungsaktivität bei 14.000 g/m2/24h. Die Jacke besitzt zwei seitliche Einschubtaschen sowie eine Brusttasche. Alle Taschen können mit einem Reißverschluss verschlossen werden. Der Zipper ist mit einer kleinen Kordel versehen, welche sich auch mit kalten Fingern zum Öffnen und Schließen sehr gut eignet. Das Rückenteil ist etwas verlängert, wodurch auch beim Bücken nach vorne, die Jacke den Nierenbereich bedeckt. Die Jacke ist schlank geschnitten und wer etwas mehr unter die Jacke ziehen möchte, sollte sie lieber eine Nummer größer kaufen. Die Jacke kam bei vielen Treibjagden und kleinen Drückjagden von September bis Ende Januar zum Einsatz. Bei Regen, Wind und Schnee sowie Temperaturen zwischen 15° C und -10° C konnte die Jacke zeigen, ob sie in der nächsten Saison wieder dabei sein darf.


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