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Der Hund saß meist vorher im Auto. Einmal im Gatter muss er sich zuerst orientieren. Geben Sie dem Hund die Möglichkeit sich umzuschauen. Der Hund weiß ja nicht, dass es hier um die Schwarzwildjagd geht. Wenn sie seine Aufmerksamkeit haben, lenken Sie sein Interesse auf die Sau hinter dem Zaun. Die Gattermeister werden Sie dabei unterstützen. Wenn der Funken entfacht ist und der Hund bei dieser Gelegenheit schon die Sau als Beute annimmt, diese stetig und heftig verbellt, vergrößern Sie den Abstand zum Hund. (Schritt 2) Macht er auch dies vollkommen unbeeindruckt, bietet es sich an den Hund mehrmals abzurufen und wieder zu schicken. Nimmt er die Sau hinter dem Zaun immer wieder an, vergrößern Sie die Distanz zum Hund immer weiter. (Schritt 3)

Mögliche Fehlerursachen und deren Lösungen

Ein nicht seltener Fall ist der, dass der Hund überhaupt nichts dergleichen tut. Wie vorhin gesagt: „Nehmen Sie sich Zeit!“. Der Hund ist weder blöd, noch ein Weichei. Für sein Verhalten können folgende Gründe eine Rolle spielen:

  • Der Hund wurde ungenügend auf diese Ausbildung vorbereitet.
  • Der Hund hat auf Grund seines Alters noch nicht genügend Koordinationsfähigkeiten.
  • Der Hund hat noch nicht die nötige charakterliche Reife.
  • Der Hund gehört einer Rasse oder Zuchtlinie an, die niemals für die Jagd auf Schwarzwild gezüchtet wurde.
  • usw.

Unterstützen Sie den Hund in jedem Fall. Rüden Sie ihn motivierend an. Machen Sie ihm begreiflich, dass Sie die Beute haben wollen! Machen Sie den Hund stark! Beenden Sie diese Übung mit einem positiven Erlebnis! Kleine Hunde kann man zum Beispiel auf dem Arm mit Sicht auf das Schwarzwild abtragen.


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