Nächster wichtiger Punkt war mir die Wiederholgenauigkeit der Zielfernrohrmontage und der Laufklemmung, diese galt es ebenfalls auf Herz und Nieren prüfen. So wechselte ich mehrere Male die Zieloptiken, schoss jeweils und wechselte wieder zurück. Außerdem zerlegte ich die Waffe mehrmals mit anschließendem Kontrollschießen. In beiden Fällen hatte ich nicht einmal eine Abweichung im Trefferbild, die Wiederholgenauigkeit kann ich guten Gewissens bestätigen.

In der Praxis konnte die Strasser Büchse ebenfalls überzeugen, handlich auf dem Ansitz, auch in engeren Kanzeln, leicht und kompakt auf der Pirsch, führig auf der Drückjagd und per Rucksackriemen umgeschnallt spürte man sie als Hundeführer nach kurzer Zeit schon fast nicht mehr. Trotzdem zeigte sie sich robust, selbst nach anspruchsvollen Treiben durch Matsch, Dornen und Fichtendickungen - alles funktionierte einwandfrei. Weder Regen noch Schnee beeinträchtigten die Gängigkeit oder das Schießverhalten. Diese Widerstandsfähigkeit kann nicht nur für die beweglichen Teile ausgesprochen werden, auch Schaft und Lauf mussten über die Drückjagd-Saison einiges wegstecken und wiesen Ende Januar keine nennenswerten Macken auf.

Fazit

Eine strapazierfähige, langlebige Jagdwaffe, die durch variantenreiche Anpassungsmöglichkeiten zum optischen Leckerbissen avanciert. Die Bedienelemente überzeugen durch Nutzerfreundlichkeit und durchdachte Konstruktion. Präzision und Sicherheit, die dem anspruchsvollen Jäger keine Wünsche offenlässt. Ein Gewehr, das technische Maßstäbe setzt und das Zeug hat, den Markt der etablierten Geradezugrepetierer mit neuem Wind zu erfrischen.

Einstiegspreise:

RS Solo ab 1.947 €

RS 14 ab 2.782 €

RS 14 Evolution 2.987 €


Strasser RS 14 Zerlegung

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