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Also was wissen wir, was wissen Sie, eigentlich über dem Königsfasanen?

Ursprünglich kommt der Königsfasan aus den zentralen und nordöstlichen Gebieten Chinas. Früher wurden Königsfasane bejagt, um die schönen Federn für die Kostüme der Pekingoper zu nutzen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Einbürgerungsversuche und zwar besonders in Europa und den USA. Größere freilebende Populationen bestehen derzeit auf Hawaii, in Frankreich und in Tschechien, wo er erst Anfang des 20. Jahrhunderts intensiver gezüchtet wurde. Vereinzelt können sie auch mal in Österreich, Deutschland oder Ungarn anzutreffen sein. Dort, wie sie in großer Anzahl anzutreffen sind, werden sie meist in großen Fasanerien gezüchtet. Sein Lebensraum ist typischerweise im Wald, im Gegenteil zu dem klassischen Fasanen, den wir eher auf Feldern, Wiesen und kleinen Heckenstreifen antreffen. Beide sind sehr scheu und wenn sie gestört werden, fliegen sie in Bäume oder drücken sich solange es geht in Gebüschen. Die Hähne besetzen ab dem Frühjahr ein Revier mit meist ein bis zwei Hennen (ähnlich wie bei dem klassischen Fasanen), die Balz ist im Februar und März. In der Balz sind die Hähne sehr aggressiv und verjagen die anderen Hähne aus ihrem Revier. In Gebieten, wo der Königsfasan und der klassische Fasan ihren Lebensraum teilen, werden die klassischen Fasanen aggressiv angegriffen und weggetrieben. Eine Rufreihe aus 6-20 Pfiffen mit einem Triller am Ende ist ein eindeutiges Zeichen für einen Königsfasan, auch das weit hörbare Flügelschwirren ist charakteristisch für dieses bunte Federvieh. Das Gelege besteht aus 7-14 Eiern, die 24 Tage lang ausgebrütet werden. Im Herbst bilden sie kleinere Gesellschaften, die sich im Frühjahr wieder auflösen.


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