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Grundsätzlich geht es bei allen Gewinden rechts herum. Linksgewinde sind an der Langwaffe unüblich. Viele Hersteller versuchten sich durch eine außergewöhnliche Gewindewahl ein Alleinstellungsmerkmal zu sichern, was auch ein Grund für die vielen verschiedenen Arten von Gewinden ist.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien sind der Außenlaufdurchmesser und das Kaliber. Zwischen der Kaliberbohrung und dem Gewinde muss sich ausreichend Material befinden, damit die Außenwand des Laufes an der Stelle des Gewindes nicht zu dünn und damit instabil wird. Bei der Kombination aus Laufaußendurchmesser und dem Gewinde muss am Bundsteg mindestens 1,5 mm (besser 2 mm) stehen bleiben, um eine saubere Ausrichtung zu gewährleisten. Denn die profilierten Einkerbungen des Gewindes sorgen nur für den Anpressdruck an dem Bundsteg. Beim Aufschrauben merkt man den Freiraum, den es zwischen den Gewinden gibt. Richtig fest und ausgerichtet sitzt der Schalldämpfer erst, wenn man ihn mit dem Gewinde gegen die Schulter fixiert. Folgerichtig ist es besser, diese Fläche möglichst groß auszulegen.


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